Wasserverbrauch weltweit
Wasserverbrauch weltweit
Wasserressourcen in Deutschland 2004 nach Art der Nutzung
Wasserressourcen in Deutschland 2004 nach Art der Nutzung

Wasser-Charta des Europarates vom 6. Mai 1968:

  1. Ohne Wasser gibt es kein Leben. Wasser ist ein kostbares, für den Menschen unentbehrliches Gut.

  2. Die Vorräte an gutem Wasser sind nicht unerschöpflich. Deshalb wird es immer dringender, sie zu erhalten, sparsam damit umzugehen und, wo immer möglich, zu vermehren.

  3. Wasser verschmutzen heißt, den Menschen und allen Lebewesen Schaden zuzufügen.

  4. Die Qualität des Wassers muss den Anforderungen der Volksgesundheit entsprechen und die vorgesehene Nutzung gewährleisten.

  5. Verwendetes Wasser ist den Gewässern in einem Zustand wieder zurückzuführen, der ihre weitere Nutzung für den öffentlichen, wie für den privaten Gebrauch nicht beeinträchtigt.

  6. Für die Erhaltung der Wasservorkommen spielt die Pflanzendecke, insbesondere der Wald, eine wesentliche Rolle.

  7. Die Wasservorkommen müssen in ihrem Bestand erfasst werden.

  8. Die notwendige Ordnung in der Wasserwirtschaft bedarf der Lenkung durch die zuständigen Stellen.

  9. Der Schutz des Wassers erfordert verstärkte wissenschaftliche Forschung, Ausbildung von Fachleuten und Aufklärung der Öffentlichkeit.

  10. Jeder Mensch hat die Pflicht, zum Wohle der Allgemeinheit Wasser sparsam und mit Sorgfalt zu verwenden.

  11. Wasserwirtschaftliche Planungen sollten sich weniger nach den verwaltungstechnischen und politischen Grenzen, als nach den natürlichen Wassereinzuggebieten ausrichten.

  12. Das Wasser kennt keine Staatsgrenzen, es verlangt eine internationale Zusammenarbeit.