Notwendigkeit der Änderung

Die aktuelle bundesweite Rechtsprechung fordert, dass in den Fällen, in denen mehr als 12 % der Gesamtkosten der Abwasserbeseitigung und -aufbereitung für die Beseitigung des Niederschlagswassers aufgewendet werden, eine gesplittete Abwassergebühr einzuführen ist.

Unsere Aufsichtsbehörden, das Landratsamt Sonneberg, das Landesverwaltungsamt und das Thüringer Innenministerium forderten seit 2002 den Wasserversorgungs- und Abwasserzweckverband auf, den Anteil der Kosten für die Niederschlagswassergebühr nachzuweisen.

Die Berechnung des Kostenanteils für Niederschlagswasser wurde durch ein Ingenieurbüro im Jahre 2005 realisiert.

Der Kostenanteil wurde getrennt für Kanalisation und Kläranlage sowie differenziert nach Investitionskosten und Betriebskosten.

Es ergab sich ein Gesamtkostenanteil für Niederschlagswasser von 24,3 %.

Somit besteht die Notwendigkeit für die Einführung der gesplitteten Abwassergebühr.